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London: Nach Attentaten laufen Ermittlungen auf Hochtouren - Erste Erkenntnisse

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London: Nach Attentaten laufen Ermittlungen auf Hochtouren - Erste Erkenntnisse

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Die Attentäter von London sind wahrscheinlich alle ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll es sich um vier Selbstmordattentäter gehandelt haben. Bei den Anschlägen auf drei U-Bahnen und einen Doppeldeckerbus waren in der vergangenen Woche mindestens 52 Menschen getötet worden, mehr als 700 erlitten Verletzungen. Die Polizei konnte die vier mutmaßlichen Täter bereits identifizieren. Ein Sprecher sagte, man habe persönliche Dokumente der Verdächtigen gefunden, anhand derer man ihre Identität feststellen konnte. Es handelt sich laut Medienberichten um gebürtige Briten pakistanischer Herkunft.

Offenbar waren die vier Männer am Morgen des 7. Juli mit dem Zug nach London gefahren und an der Station King’s Cross angekommen – über diese Station fuhren sowohl der Bus als auch die drei U-Bahn-Linien, in denen später die Bomben explodierten. Überwachungskameras hätten die Verdächtigen in King’s Cross gefilmt, hieß es bei Scotland Yard. Auf die Spur der Männer sei man gekommen, als die Eltern eines der mutmaßlichen Attentäter ihren Sohn als vermisst gemeldet hatten. Diese Spur führt nach Leeds rund 400 Kilometer nördlich von London. Eine Anti-Terror-Einheit durchsuchte dort sechs Häuser. Nach Medienberichten wurde in einer Wohnung eine größere Menge explosiven Materials gefunden. In Luton nördlich der Hauptstadt stellten die Beamten ein Auto sicher. Leeds und Luton liegen an der Bahnlinie nach London, die im Bahnhof King’s Cross endet.