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Britische Ermittler sollen Drahtzieher der Anschläge identifiziert haben

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Britische Ermittler sollen Drahtzieher der Anschläge identifiziert haben

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Im Zusammenhang mit den Anschlägen von London durchsuchte die Polizei am Abend ein Haus in Aylesbury, 60 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt. Festnahmen gab es nicht, auch wurde kein Sprengstoff sichergestellt, hieß es.

Unterdessen berichtet die Tageszeitung “Times” in ihrer Internetausgabe, die Polizei habe den mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge identifiziert. Demnach handelt es sich um einen Briten pakistanischer Herkunft, der vor einem Monat in einem britischen Hafen angekommen war und das Land einen Tag vor den Anschlägen am vergangenen Donnerstag verlassen hatte. Außerdem sollen die Ermittler auf der Spur weiterer Mittäter sein. Einer sei von der Überwachungskamera am Bahnhof in Luton, nördlich von London, gefilmt worden. Die Sicherheitskräfte fürchten, er könnte der fünfte Attentäter gewesen sein. In Luton hatte die Polizei zwei Autos mit Sprengstoffspuren sichergestellt. Weiter heißt es in dem Blatt Scotland Yard suche außerdem nach einem ägyptischen Dozenten der an der Universität in Leeds Chemie unterrichtet habe. Seine Wohnung hatten die Ermittler am Dienstag durchsucht und hatten dabei offenbar Spuren des bei den Anschlägen verwendeten Sprengstoffs gefunden. Der Mann ist flüchtig. In Leeds versucht die Polizei deweil mehr über das Leben von drei Attentätern herauszufinden. Alle waren nach bisherigen Erkenntnissen britische Staatsbürger pakistanischer Herkunft. Um 13.00 Uhr wird heute mit zwei Schweigeminuten der Opfer der Bombenanschläge gedacht, bei denen mindestens 52 Menschen getötet und mehr als 700 verletzt wurden. Euronews überträgt live.