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"Emily" und "Haitang" - Wirbelstürme wüten über Mexiko und Taiwan

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"Emily" und "Haitang" - Wirbelstürme wüten über Mexiko und Taiwan

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Der Taifun “Haitang” ist über Taiwan hinweggefegt und hat Choas und Verwüstung hinterlassen. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. “Haitang” erreichte Spitzengeschwindigkeiten von fast 270 Kilometern in der Stunde und nimmt nun – zum Tropensturm abgeschwächt – Kurs auf den Südosten Chinas. Dort wurden rund 600 Tausend Menschen in Sicherheit gebracht. In Taiwan waren mehr als eine Million Haushalte ohne Strom. Gemüse- und Obstplantagen wurden vernichtet – Die Schäden gehen in die Millionen. In den Bergregionen löste der Taifun Steinschlag und Erdrutsche aus. Das normalerweise hektische Treiben in der Hauptstadt Taipeh kam zum Stillstand. Schulen und öffentliche Einrichtungen blieben geschlossen, Fluggesellschaften und Fährlinien stellten den Betrieb ein, auch Züge fuhren nicht.

Unterdessen haben die Küstenregionen Mexikos das Schlimmste hinter sich. Hier hatte der Hurricane “Emily” zuletzt gewütet, der auf seinem Zug durch die Karibik insgesamt acht Menschen tötete. Der Wirbelsturm hatte riesige Wellen an den Strand geworfen, Bäume ausgerissen und die Stromversorgung unterbrochen. Aus den gefährdeten Gebieten, wie den beliebten Urlaubsorten Cancun und Playa del Carmen, waren zuvor mehrere Zehntausend Touristen evakuiert worden. Sie verbrachten einen Teil der schönsten Zeit ihres Jahres in Turnhallen und anderen Notunterkünften.