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Schlimmster Waldbrand Spaniens seit 15 Jahren

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Schlimmster Waldbrand Spaniens seit 15 Jahren

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Die Leichen der elf Forstarbeiter, die beim Waldbrand nordöstlich von Madrid starben, sind geborgen worden. Die Männer waren während der Löscharbeiten nordöstlich von Madrid vom Feuer eingekesselt worden und verbrannt. Das Flammeninferno war von einer Gruppe Ausflügler ausgelöst worden, die trotz der Verbote im Freien gegrillt hatten. Wegen der Trockenheit und des starken Windes entwickelte sich das Feuer zum folgenschwersten Waldbrand Spaniens seit 15 Jahren. Neben der Wut auf die Täter herrscht bei den Einwohnern des Dorfes Guadalajara die Trauer um die elf Toten. “Es waren alles Söhne von Freunden”, sagte ein Mann unter Tränen. Sie werfen den Behörden vor, nicht schnell genug reagiert zu haben. Inzwischen hat die Regierung einen Krisenstab aus mehreren Ministern gebildet. Die Vizeregierungschefin Maria Teresa Fernandez de la Vega versprach, die Strafen für Brandstifter zu verschärfen. Fast 12.000 Hektar Kiefernwald wurden bereits Opfer des Flammeninfernos. Naturschützer sprechen von der schlimmsten Umweltkatastrophe in der Geschichte der Region.