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Emily fegt über Yucatan hinweg

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Emily fegt über Yucatan hinweg

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Der Hurrikan raste mit fast 215 Kilometern pro Stunde über die Ferienorte auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan. Am Strand knickten die Palmen wie Grashalme um. Das Telefon- und Stromnetz brach zusammen.

Zahlreiche Touristen mussten in Notunterkünfte ausweichen, andere wurden in die Heimat zurückgeflogen. Nach Behördenangaben kamen drei Menschen durch “Emily” ums Leben, darunter bereits am Sonnabend ein deutscher Tauchlehrer. Zwar beschädigte der Hurrikan auf seinem Weg keine der Ölplattformen, aber da die meisten präventiv geschlossen und die Mitarbeiter evakuiert worden waren, kam der Export zum Erliegen. Die Einheimischen begannen derweil mit den Aufräumarbeiten. Dächer müssen repariert, Kabel befestigt und Schilder wieder aufgestellt werden: “Wir bauen unsere Häuser wieder auf. Was sollen wir sonst machen. So ist das Leben, so ist die Natur”, sagte ein Anwohner. Am Abend wird der Hurrikan im mexikanisch-amerikanischen Grenzgebiet erwartet.