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Irak: Verfassungsbildung gerät ins Stocken


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Irak: Verfassungsbildung gerät ins Stocken

Nach der Ermordung zweier sunnitischer Mitglieder des irakischen Verfassungskomitees wollen sich offenbar mehrere Sunniten aus dem Gremium zurückziehen. Ein Delegationssprecher teilte in Bagdad mit, vier oder fünf von ihnen könnten sich zu diesem Schritt entschließen. Damit wird die Arbeit der Verfassungsgruppe zunehmend erschwert. Die Teilnahme der sunnitischen Vertreter war von den USA unterstützt worden, um die Minderheiten in den verfassungsbildenden Prozess einzubeziehen und den Protest auf der Straße zu beruhigen. Ursprünglich waren 15 Sunniten an dem etwa 70 Mitglieder umfassenden Gremium beteiligt. Die Sunniten forderten die Regierung auf, die Umstände des Attentats umfassend zu untersuchen. Die zwei sunnitischen Komiteemitglieder waren am Dienstag nach einem Restaurantbesuch von Unbekannten erschossen worden. Heute kamen bei einem Selbstmordanschlag in Bagdad sieben Menschen ums Leben.

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