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Verkehrskommissar Barrot schiebt Bau der transeuropäischen Netze an

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Verkehrskommissar Barrot schiebt Bau der transeuropäischen Netze an

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Der Ausbau der transeuropäischen Verkehrsnetze kommt EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot nicht schnell genug voran. Deshalb hat er sechs Koordinatoren ernannt, die sich persönlich um die Bauvorhaben kümmern sollen. Darunter bekannte Gesichter wie die Ex-Kommissare Loyola de Palacio, Karel van Miert oder Peter Balazs. Um keine nationalen Parteilichkeiten zu riskieren, sind sie je mit Streckenaußerfalb ihres Heimatlandes betraut.

Zudem will die Kommission eigens eine Agentur gründen, die die EU-Investitionen steuert. Die Kosten für die Großprojekte wie den Tunnel zwischen Lyon und Turin, den Tunnel unter dem Brenner, oder die Hochgeschwindigkeits-Zugverbindung Berlin-Verona werden auf rund 600 Milliarden Euro geschätzt. Auch im öffentlichen Nahverkehr schlägt die Kommission Neuerungen vor: Mehr Wettbewerb soll hier Einzug erhalten, indem die Kommunen künftig frei entscheiden können, ob sie Busse und Bahnen privat oder in eigener Regie betreiben.