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Festnahmen in Pakistan bislang ohne Spur zu Londoner Attentätern

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Festnahmen in Pakistan bislang ohne Spur zu Londoner Attentätern

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Nach der Verhaftungswelle in Pakistan als Reaktion auf die Londoner Terroranschläge vom 7. Juli hat der britische Botschafter in Islamabad erklärt, keiner der Festgenommenen habe etwas mit den Attentaten zu tun. Vor der Pakistanischen Moslem-Liga sagte Mark Grant: “Diese Angriffe wurden nicht von anderen Staaten ausgeführt, sondern von britischen Staatsbürgern. Und ich möchte klarstellen, dass es seit dem 7. Juli keine Festnahmen in Pakistan gegeben hat, die in direktem Zusammenhang mit den Londoner Bombenanschlägen stehen.”

Rund 300 Menschen sind in Pakistan aber in den vergangenen zwei Wochen inhaftiert worden. Die Opposition hat deshalb für heute zu Protesten aufgerufen. Bei dem festgenommenen Pakistani Haroon Rashid Aswat, dem vorgeworfen wird, der britische Al-Kaida-Kopf zu sein, handelte es sich offenbar um einen anderen Mann gleichen Namens. Einige pakistanische Koranschulen gelten als Brutstätten militanter Muslime, die Präsidenten Pervez Musharraf wegen seines Washington-freundlichen Kurses heftig kritisieren.