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EU-Kommission fordert Agrarsubventionen zurück

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EU-Kommission fordert Agrarsubventionen zurück

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Die EU-Kommission hat von mehreren Mitgliedsstaaten Rückzahlungen von Agrarsubventionen gefordert. Insgesamt seien 113,7 Millionen Euro in Spanien, Frankreich, Italien, Portugal und Großbritannien illegal und entgegen den Regeln der gemeinsamen Agrarpolitik ausgegeben worden,hieß es in Brüssel. Allein Spanien muss 30,5 Millionen Euro nach Brüssel zurücküberweisen, vornehmlich wegen Versäumnissen beim Anbau von Früchten uund Gemüse. Griechenland steht mit mehr als 38 Millionen Euro auf der roten Liste. Hier geht es um Verfehlungen vor allem bei der Nachvollziehbarkeit von Zahlungen beim Tabak-Anbau. Erst vor einigen Wochen hatte beim EU-Gipfel in Brüssel vor allem die umstrittene Subventionspolitik der EU im Agrarbereich verhindert, dass man sich auf einen neuen Haushaltsplan für 2007 bis 2013 einigte. Die Franzosen müssen rund 33 Millionen Euro an Brüssel zurückzahlen. Hier geht es vor allem um Ausgaben im Bereich der regionalen Entwicklung und im Wein-Anbau. In Frankreich haben Winzer Subventionen erhalten, die an der Gesamtgröße ihres Betriebes orientiert waren, anstatt an der Größe des tatsächlich bewirtschafteten Bodens.