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Schwerer Rückschlag für Discovery

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Schwerer Rückschlag für Discovery

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Die US-Weltraumbehörde NASA hat vorerst alle Shuttle-Flüge eingestellt. Beim Discovery Start am Dienstag hatte es ein technisches Problem gegeben, dass noch nicht gelöst werden konnte: Ein Stück Schaumstoff war vom Außentank der Raumfähre Discovery abgebrochen. Nach Worten des NASA-Verantwortlichen Bill Parsons sollen erstmal alle Shuttles am Boden bleiben – und zwar solange, bis alle Untersuchungen abgeschlossen sind. Es sei ein Fehler gewesen, zu starten, weil es bereits leichte Probleme gegeben hatte. Geklärt werden soll auch, warum sich der Schaumstoff überhaupt lösen konnte. Aufnahmen kurz nach dem Start zeigen, wie sich ein großes Stück Isolierschaum löste, als der Tank abgesprengt wurde. Die sieben Astronauten an Bord haben das Shuttle bereits auf mögliche Schäden untersucht: Mit einem Schwenkarm kontrollierten sie das Hitzeschutzschild – zuerst mit einem Sensor, dann mit einer Spezialkamera. Nach NASA-Angaben soll aber keine Gefahr für die Discovery-Bestzung bestehen. Die Umstände erinnern an die Columbia-Katastrophe vor rund zweieinhalb Jahren.