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Fahndungserfolg für Scotland Yard: Alle vier Rucksackbomber in Haft


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Fahndungserfolg für Scotland Yard: Alle vier Rucksackbomber in Haft

Alle vier Londoner Rucksackbomber sind offenbar in Haft: Im Rahmen eines Großeinsatzes von Antiterroreinheiten in London wurden am Freitag nach Medienberichten zwei der mutmaßlichen Attentäter des 21. Juli gefasst. Ein weiterer konnte in Rom verhaftet werden – laut dem italienischen Innenministerium handelt es sich bei ihm um den Somalier Oman Hussein. Der vierte Tatverdächtige war bereits am Mittwoch inhaftiert worden. Die Festnahmen in London wurden vorerst nicht bestätigt. Bei Scotland Yard hieß es allerdings, die Verhaftungen seien “potentiell sehr bedeutsam”. Außerdem nahmen die britischen Beamten offenbar einen Verwandten eines der mutmaßlichen Attentäter fest. Die britische Polizei hatte ihre Aktionen in London groß angelegt: Mit Maschinenpistolen, Gasmasken und kugelsicheren Westen ausgerüstete Beamte riegelten unter anderem einen Wohnblock im Londoner Stadtteil Notting Hill ab und umstellten eine Wohnung. Augenzeugen berichteten von mehreren Explosionen, auch fielen einige Schüsse. Die Polizisten seien schwer bewaffnet in das Haus gestürmt, hieß es. Auch am zentralen Londoner Bahnhof Liverpool Street kam es zu Festnahmen. Der Bahnhof wurde für eine Stunde gesperrt, nachdem ein verdächtiges Päckchen bei zwei Frauen gefunden wurde – die beiden wurden verhaftet. Die Fahnder waren in den vergangenen Tagen bei der Suche nach den mutmaßlichen Terroristen immer mehr unter Druck geraten. Scotland Yard hatte befürchtet, dass die Attentäter nach den missglückten Anschlägen vom 21. Juli neuerliche Terrorakte planen könnten.

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