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Nervenkrieg um die US-Raumfähre "Discovory"

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Nervenkrieg um die US-Raumfähre "Discovory"

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Nach dem von Problemen begleiteten Start hat die amerikanische Weltraumagentur Nasa zum zweiten Mal alle Space-Shuttle-Flüge vorerst ausgesetzt. Beim Abheben vom Raumflughafen Cape Canaveral war am Dienstag ein Stück der Schaumstoffisolierung am Treibstofftank abgeplatzt. Außerdem sollen mehrere Kacheln am Hitzeschild der Fähre beschädigt sein. Unterdessen dockte “Discovery” mit sieben Astronauten an Bord planmäßig an die Internationale Raumstation ISS an. Beim Anflug wurde die Außenhaut des Raumschiffs bereits auf mögliche Schäden am Hitzeschild untersucht. Mit Hilfe des Roboterarms der “Discovery”, der mit einer Kamera bestückt ist, sollen weitere Kontrollen durchgeführt werden. Solang ist noch nicht klar, ob die abgefallenen Stücke tatsächlich Schaden am Shuttle angerichtet haben und ob die Astronauten mögliche Schäden am Shuttle reparieren müssen oder die am 7. August geplante Rückkehr zur Erde verschoben werden muss. Immer wieder sind die Shuttles in der Vergangenheit mit Defekten am Hitzeschild zurückgekehrt, ohne dass Probleme entstanden. Jedoch war am 1. Februar 2003 das Shuttle “Columbia” wegen eines solchen Schadens beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinandergebrochen.