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Abzugsgegner sammeln sich zum Marsch nach Gusch katif

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Abzugsgegner sammeln sich zum Marsch nach Gusch katif

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Zu Tausenden versammeln sich jüdische Siedler und Demonstranten in der israelischen Stadt Sderot an der Grenze zum Gaza-Streifen. Von dort aus wollen die Protestierer zum Siedlungsblock Gusch Katif im Süden des Gaza-Streifens ziehen.Dieses Gebiet dürfen eigentlich nur noch Bewohner betreten.Trotzdem gelingt es immer wieder Protestierern, dorthin vorzudringen.Wann die im Moment noch an ein friedliches Happening erinnernde Stimmung wieder in Gewalt umschlagen kann, ist schwer vorauszusagenDie Polizei hat bei den 8.000 Siedlern, die ihre Häuser räumen sollen, angefangen, Waffen einzusammeln. Abzugsgegner aber haben bereits erklärt, sie seien nicht bereit, ihre Waffen abzuliefern. Abzugstermin ist der 15. August – für jene, die friedlich zu gehen bereit sind.Ab 17. August wird, wer nicht gehen will, mit Gewalt weggetragen.Man kennt diese Methode bereits aus dem Jahr 1982, bei der Räumung der Halbinsel Sinai ging die Armee ebenso gegen Protestierer vor.

Als äußerst wirksame Waffe hat die Armee noch die sogenannte “Heulkanone” in Reserve . Die Anlage erzeugt hochfrequente Schallwellen, die der Mensch als sehr schmerzhaft wahrnimmt. Die ganze Aktion “Räumung der Siedlungen im Gaza-Streifen wird den israelischen Staat rund 1,8 Milliarden Dollar kosten.