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Blackbox soll Unglücksursache klären

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Blackbox soll Unglücksursache klären

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Nach dem Flugzeugunglück in Kanada laufen die Ermittlungen auf Hochtouren: Die Maschine war gestern Abend bei Sturmböen in einem Gewitter mehr als 200 Meter über die Landebahn hinausgerutscht. Dann zerbrach sie in einer Senke. Wie durch ein Wunder konnten alle 309 Insassen gerettet werden, bevor das Flugzeug explodierte. 43 Verletzte werden in Krankenhäusern behandelt. “Es war schrecklich. Ich kann das gar nicht mit Worten ausdrücken: Alle schrien, da war Feuer, Rauch. Es blieb uns nichts anderes übrig als zu rennen. Ich lebe noch – das kann ich gar nicht fassen…” “Das Flugzeug ist vorne runter gegangen, dann schleuderte es nach rechts. Der Pilot versuchte vergeblich, es zu stoppen, weil es die ganze Zeit hin und her schaukelte.” “Wir landeten, noch klatschten alle. Dann fing das Flugzeug an zu schlingern, die Räder sind möglicherweise von der Fahrbahn abgekommen, wir wurden ziemlich hochgeschaukelt in der Maschine, da ist mir klar geworden, dass etwas nicht stimmt.” Die Maschine hatte beim Abflug in Paris keine technischen Probleme, wie Air France Chef Jean-Cyril Spinetta bestätigte. Seiner Meinung nach waren die Wetterbedingungen zu schlecht: Der Flughafen von Toronto sei deswegen vorübergehend geschlossen und kurz vor der Landung der Air France Maschine wiedergeöffnet worden. Auf der Landepiste habe es zuviel Regenwasser und starke Windböen gegeben.