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Massendemonstrationen am Gazastreifen

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Massendemonstrationen am Gazastreifen

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Mehrere tausend israelische Polizisten sind im Gazastreifen im Großeinstaz. Sie sollen Protestmärsche von Gegnern des Gaza-Abzugs verhindern. Zwei Wochen vor der geplanten Räumung 21 jüdischer Siedlungen machen viele Israelis erneut mobil, trotz eines polizeilichen Verbotes. Zehntausende Demonstranten wollten am Abend von der Ortschaft Ofakim zum Gazastreifen marschieren. Darunter befanden sich auch viele Familien mit Kindern. Der Marsch hatte sich nach einem Aufruf von Siedlerführern im Ort Sderot, im Süden Israels, in Bewegung gesetzt. Dort hatte sich die Menge bereits am Dienstag friedlich versammelt.Vor Beginn des Protestmarsches sollen einige Jugendliche versucht haben, durch die massiven Polizeiabsperrungen hindurch in die jüdischen Siedlungen zu gelangen, zum Beispiel mit falschen Ausweispapieren. Dort wollten sie sich verbarrikadieren. Etwa 150 Israelis wurden aufgehalten, einigen wenigen soll es aber gelungen sein, die Grenzposten zu überlisten. Der Abzug soll am 17. August beginnen und wird voraussichtlich mehrere Wochen dauern. Die radikale Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad kündigte an, ihre Angriffe mit Kassam-Raketen auf die jüdischen Siedlungen während dieser Zeit einzustellen. So solle ein ruhiger Abzug aus dem Gazastreifen gewährleistet werden, hieß es in einem Flugblatt zur Begründung.