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Vorbereitungen im Gazastreifen

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Vorbereitungen im Gazastreifen

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Weniger als zwei Wochen vor dem endgültigen Abzug haben die jüdischen Siedler im Gazastreifen damit begonnen, ihre Waffen abzugeben – wie hier in einer Siedlung von Gusch Katif. Dadurch wollen die Behörden vermeiden, dass die Situation am 17. August eskaliert. Die Waffen bleiben vorerst im Waffenraum unter Verschluss, bis sie an die israelische Armee zurück gegeben werden. Im Gazastreifen leben etwa 8500 Israelis in 21 jüdischen Siedlungen. Für den Fall, dass einige von ihnen nicht freiwillig abziehen, haben israelische Behörden bereits Maßnahmen angekündigt: Wer bis zum Abend des 16. August noch nicht abgezogen sei, würde einen beträchtlichen Teil der finanziellen Entschädigung verlieren. Gleichzeitig meldeten israelische Medien aber, dass sich alle Betroffenen die komplette Summe vor Gericht erstreiten könnten.