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Russland bangt um U-Boot Besatzung - Internationale Hilfe angefordert

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Russland bangt um U-Boot Besatzung - Internationale Hilfe angefordert

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Vor der russischen Halbinsel Kamtschatka ist ein russisches U-Boot mit sieben Besatzungsmitgliedern an Bord gesunken. Nach Agenturberichten steckt das havarierte Boot in 190 Meter Tiefe in der Beresowskaja-Bucht fest. Die Zeit für Rettungsmaßnahmen ist knapp. Nach russischen Marineangaben reichen die Sauerstoffvorräte nur noch für 24 Stunden. Der Unglücksort liegt etwa 70 Kilometer von der Stadt Petropawlowsk-Kamtschatski entfernt an der südlichen Ostküste der Halbinsel.

Unterdessen hat die russische Marine nach eigenen Angaben das Mini-U-Boot an den Haken genommen. Das Tauchboot mit sieben Mann Besatzung solle in flacheres Wasser geschleppt werden, berichtete ein staatlicher Fernsehsender unter Berufung auf die Einsatzleitung. Nach 15 Kilometern Schleppfahrt solle es in flachem Wasser an die Oberfläche gebracht werden. Die russischen Kriegsmarine berichtete zuvor, man habe Verbindung zur eingeschlossenen Besatzung herstellen können. Es bestünde keine Panik. Die Rettungskräfte hätten wichtige Informationen für die Bergung erhalten. Das Klein-U-Boot vom Typ AS28 hatte sich bei einer Übung am Meeresgrund mit der Antriebsschraube in einem Fischernetz verfangen und ist seitdem manövrierunfähig.