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Russland: Matrosen in U-Boot eingeschlossen

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Russland: Matrosen in U-Boot eingeschlossen

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Vor der russischen Halbinsel Kamtschatka ist ein russisches U-Boot mit sieben Besatzungsmitgliedern an Bord gesunken. Nach Agenturberichten steckt das havarierte Boot in 190 Meter Tiefe in der Beresowskaja-Bucht fest.

Das Unglück habe sich schon am Mittwoch ereignet, sei aber erst gestern bemerkt worden. Der Unglücksort liegt etwa 70 Kilometer von der Stadt Petropawlowsk-Kamtschatski entfernt an der südlichen Ostküste der Halbinsel. Die Zeit für Rettungsmaßnahmen ist knapp. Nach russischen Marineangaben reichen die Sauerstoffvorräte nur noch für 24 Stunden. Anfänglich waren die Rettungskräfte noch von vier Tagen ausgegangen. Russland forderte umgehend internationale Hilfe an. Derzeit werde geprüft, Rettungsgerät aus den USA zur Unglücksstelle zu fliegen. Der Sprecher der Pazifikflotte, Oberst Alexander Kosolapow sagte, den Matrosen gehe es den Umständen entsprechend gut: “Wir werden mit speziellem Tauchgerät den Fehler feststellen und eine Lösung erarbeiten, um das Boot wieder an die Oberfläche zu bringen”. Das Klein-U-Boot vom Typ AS-28 hatte sich bei einer Übung am Meeresgrund mit der Antriebsschraube in einem Fischernetz verfangen und ist seitdem manövrierunfähig.