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Bair ändert Spielregeln

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Religiöse Extremisten, die zu Gewalt aufrufen, werden in Großbritannien nicht länger geduldet. Premierminister Tony Blair hat entsprechende Pläne zur Terrorismusbekämpfung in London vorgestellt. Hassprediger sollen künftig ausgewiesen werden, warnte Blair. Nach Großbritannien zu kommen sei kein Recht, und der Verbleib sei mit Pflichten verbunden. Diese bestünden darin, die Werte, die den britischen Lebensstil prägen, zu teilen und zu unterstützen. Abschiebungen werden künftig leichter möglich sein. Die Spielregeln haben sich geändert, so Blair. Damit würde die Radikalisierung nur noch gefördert, warnte der in London lebenden syrische Prediger Scheich Omar Bakri: Diese Methode erinnere ihn an Machthaber wie Gaddafi, Hosni Mubarak und Saddam Hussein. Junge Muslime würden dadurch radikalisiert. Kritik kam auch von politischen Nichtregierungsorganisationen. Die Sprecherin der Vereinigung “Liberty” warnte: “Die Gesetze und Worte von Politikern können nichts gegen Terrorismus ausrichten. Wir brauchen Intelligenz. Auch aus den Reihen der ausgegrenzten Gruppen. “Unterdessen hat die Polizei in London drei weitere Verdächtige im Zusammenhang mit den Anschlägen auf das U-Bahn-Netz festgenommen.