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Irland/Kolumbien: Verurteilte Iren heimlich zurückgekehrt

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Irland/Kolumbien: Verurteilte Iren heimlich zurückgekehrt

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Drei in Kolumbien wegen der Ausbildung von Guerillakämpfern verurteilte Iren sind heimlich in ihr Heimatland zurückgekehrt. Die mutmaßlichen Mitglieder der nordirischen Untergrundorganisation IRA waren Ende vergangenen Jahres in Bogotá in Abwesenheit zu 17 Jahren Gefängnis verurteilt worden. In einem Interview mit dem staatlichen irischen Fernsehen RTE bekräftigte James Monaghan er sehe sich dennoch nicht auf der Flucht: “Ich bin wieder zuhause und hoffe hier in Frieden gelassen zu werden. Die irische Regierung hat sich während unserer Abwesenheit ziemlich gut verhalten. Der irische Premierminister setzte sich vor dem Berufungsverfahren in Kolumbien für unsere Heimkehr ein.” Nach einem Freispruch in erster Instanz nutzten die Männer die Gelegenheit zum Untertauchen. Die Regierung in Bogotá kündigte an, sie werde die Auslieferung der Männer von Irland beantragen. Das Berufungsgericht in Bogotá befand sie für schuldig, Rebellen der “Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens” (FARC) im Bombenbau unterrichtet zu haben.