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Rettungsversuche für gesunkenes U-Boot

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Rettungsversuche für gesunkenes U-Boot

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Russland hat mit der Rettung des im Pazifik havarierten Mini-U-Boots begonnen. Nach Angaben des Kommandeurs der russischen Flotte, Admiral Viktor Fjodorov, gelang es einem Bergungsschiff offenbar, das Boot an den Haken zu nehmen und einen Kilometer Richtung Flachwasser zu ziehen. Zuvor war eine solche Meldung von der Nachrichtenagentur ITAR-Tass dementiert worden. An Bord des Boots, das sich vor der Halbinsel Kamtschatka ín etwa 200 Metern Tiefe in einer Lauschanlage verfing, befinden sich sieben Matrosen. Fjodorow sagte, es werde alles nur Erdenkliche getan, um die Rettungsarbeiten voranzutreiben. Der Kommandant erklärte, er habe alle halbe Stunde Sprechkontakt mit der Besatzung, die inzwischen liege, um Sauerstoff zu sparen. Moskau hatte trotz des Bestrebens, die Bergung mit eigenen Kräften zu schaffen, internationale Hilfe angefordert. Japans Regierung zufolge sind vier japanische Militärschiffe auf dem Weg in die russischen Pazifikgewässer. Großbritannien will Rettungsgerät per Flugzeug senden. Die USA wollen ein “Super-Scorpio” zu Hilfe schicken. Dieses unbemannte Mini-U-Boot ist in der Lage, bis 1 500 Meter tief zu tauchen und Stahltrosse zu durchtrennen.