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Russland: U-Boot in Not - Rettungsteams in Kamschatka eingetroffen

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Russland: U-Boot in Not - Rettungsteams in Kamschatka eingetroffen

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Auf der russischen Halbinsel Kamtschatka sind Rettungsteams aus den USA und Großbritannien zur Bergung des verunglückten russischen Mini-U-Bootes gelandet. Nach Agenturberichten sollen die eingeflogenen Tauchroboter per Schiff weiter zur Unglücksstelle gebracht werden. Die Rettung muss nach Angaben der russischen Marine im Verlauf des Tages abgeschlossen werden – die Sauerstoffvorräte reichten maximal bis Sonntag. Ein Sprecher des britischen Rettungsteams äußerte sich angesichts der knappen Atemluft skeptisch. Die Rettung sei ein Wettlauf mit der Zeit. In der Nacht war der Versuch gescheitert, das 70 Kilometer vor der Küste auf dem Meeresgrund fest sitzende Mini-U-Boot mit Hilfe von Seilen in flaches Gewässer zu ziehen. Das russische U-Boot verhakte sich nach Militärangaben vor der Halbinsel Kamtschatka in 190 Meter Tiefe in einer Lauschanlage, die mit einem 60 Tonnen schweren Anker befestigt ist. Der im Westen hergestellte Tauchapparat “Scorpion” soll am Unfallort per Fernsteuerung zum havarierten Mini-U-Boot herabgelassen werden und dort die hindernden Kabel oder Netze durchtrennen.