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Motorschaden zwingt zur Notlandung im Meer

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Motorschaden zwingt zur Notlandung im Meer

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Bei einem Flugzeugunglück vor der Küste Siziliens sind 13 Menschen ums Leben gekommen. 23 Personen überlebten die Wasserlandung 20 Kilometer nördlich von Capo Gallo. Die Suche nach drei Vermissten wird noch immer fortgesetzt. Die italienischen Behörden korrigierten die Zahl der Vermissten nach oben, weil sich noch ein Mechaniker an Bord befunden hatte.

Die Maschine der tunesischen Fluglinie Tuninter war auf dem Weg vom süditalienischen Bari zur tunesischen Ferieninsel Djerba, als die Motoren ausfielen. Der Pilot schaffte es nicht, in Palermo Notzulanden und versuchte eine Notwasserung im Meer. Dabei zerbrach die Maschine in mehrere Teile. Mehrere Überlebende schafften es, sich auf die Tragflächen zu retten und harrten dort aus, bis sie gerettet wurden. Die Überlebenden wurden nach Palermo ins Krankenhaus gebracht. Dorthin werden inzwischen Angehörige der Opfer und Verletzten aus Bari geflogen. Die Ursache des Motorversagens bei der Turboprop-Maschine vom Typ ATR-72 ist noch unbekannt.