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Spanien/Portugal: Waldbrände fordern weitere Todesopfer

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Spanien/Portugal: Waldbrände fordern weitere Todesopfer

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In Spanien haben die Waldbrände weitere Todesopfer gefordert. Der Pilot eines Löschflugzeuges kam im Nordwesten des Landes nahe Medeiros ums Leben, als seine Maschine gegen einen Berg prallte. Ein Feuerwehrmann wurde in der zentralen Provinz Avila bei Löscharbeiten von Gesteinsbrocken erschlagen. In den Provinzen Castilla und Leon im Zentrum des Landes wüteten elf Feuersbrünste. Das spanische Umweltministerium machte “außergewöhnliche Hitze und Trockenheit” für die Brände verantwortlich und warnte, die geringste Unachtsamkeit könne in dieser Lage weitere Feuer auslösen.

Die Umweltschutzbeauftragten der Provinzen meldeten zahlreiche Fälle von Brandstiftungen. Im Kampf gegen die Brände, die große Teile Nord- und Mittelportugals heimgesucht hatten, erzielten die Löschmannschaften am Wochenende erste Erfolge. Sie brachten am Samstag die meisten der 32 Feuersbrünste unter Kontrolle. Nach Angaben der Feuerwehr waren in Mittelportugal zeitweise nur noch zwei Brandherde aktiv. Aufgrund der Dürre und Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius herrschte im ganzen Land jedoch weiterhin “extreme Waldbrandgefahr”. Die Behörden riefen für weite Teile Portugals die höchste Alarmstufe aus. Bei den Löscharbeiten waren 3000 Feuerwehrleute und Hunderte von Soldaten im Einsatz. Innenminister Antonio Costa rief die Firmenchefs des Landes auf, den Angehörigen der freiwilligen Feuerwehr frei zu geben, damit sie beim Kampf gegen die Waldbrände