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U-Boot-Unglück: Aufatmen im fernen Osten Russlands

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U-Boot-Unglück: Aufatmen im fernen Osten Russlands

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Die sieben Mann Besatzung eines russischen U-Boots haben die unfreiwillige Gefangenschaft auf dem Grund des Pazifiks überlebt und sind in der Hafenstadt Petropawlowsk-Kamtschatski eingetroffen. Ihr Tauchboot vom Typ AS-28 hatte sich vor drei Tagen bei einer Unterwasserfahrt etwa 70 Kilometer vor der Küste der Kamtschatka-Halbinsel in den Seilen einer Unterwasser-Lauschanlage sowie in einem Fischernetz verfangen. Erleichterung auch beim russischen Verteidigungsminister Sergei Ivanov, der die Bergungsarbeiten vor Ort überwachte. Denn der Unfall im Pazifik ereignete sich fast genau fünf Jahre nach dem Untergang des russischen Atom-U-Bootes Kursk. Damals waren alle 118 Besatzungsmitglieder in der Barentssee ums Leben gekommen. Im Gegensatz zum Unfall vor fünf Jahren hatte die russische Marine diesmal frühzeitig um internationale Hilfe gebeten. Ein britischer Tauchroboter wurde an Bord eines amerikanischen Transportflugzeuges zum Unglücksort geflogen. Der Besatzung des “Scorpion” gelang es, die hindernden Seile zu durchtrennen, so dass das 13,5 Meter lange russische U-Boot am Morgen an die Wasseroberfläche zurückkommen konnte.