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Weitere Waldbrände in Spanien - Lage in Frankreich entspannt sich

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Weitere Waldbrände in Spanien - Lage in Frankreich entspannt sich

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Im Südwesten Europas kämpfen Feuerwehrleute weiterhin verzweifelt gegen zahlreiche Waldbrände. Aufgrund anhaltender Dürre und auffrischenden Winden sind in Südspanien zwei neue Großfreuer ausgebrochen. Aus einem Ferienpark mußten die Rettungskräfte rund 150 Urlauber in Sicherheit bringen. In der nordspanischen Provinz Leon haben die Feuer bislang rund 4.000 Hektar Wald- und Buschland vernichtet während in der Region Kastilien-Leon die Flammen unter Kontrolle gebracht werden konnten.

In Portugal machen den Feuerwehren noch vier Großbrände im Norden und in der Mitte des Landes zu schaffen. In der vergangenen Woche kämpften die Retter noch gegen mehr als 30 Brände. Die Polizei nahm insgesamt 70 Menschen fest. Sie stehen unter dem Verdacht, die Brände mit Absicht gelegt oder zumindest fahrlässig gehandelt zu haben. Die Feuer der vergangenen Wochen zerstörten mehr als 68.000 Hektar Pinienwald. Im Süden Frankreichs hat sich die Lage ein wenig entspannt. Feuerwehrleuten gelang es, zwei große Brände in der Hoch-Provence einzudämmen. Rund 600 Helfer sind aber weiter im Einsatz, um die Brände endgültig zu löschen. Auf den Einsatz von leistungsstarken Löschflugzeugen wurde nach dem Absturz einer Maschine, vorerst verzichtet.