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Kasachstan bestätigt ersten Fall des gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1


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Kasachstan bestätigt ersten Fall des gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1

Die Variante gilt als extrem aggressiv und kann auch für Menschen tödlich sein. Das kasachische Landwirtschaftsministerium erklärte, die Lage sei unter Kontrolle. Das betroffene Gebiet im Norden des Landes stehe unter Quarantäne. In der Siedlung Golubokoje verendeten nach Angaben russischer Agenturen bereits 300 Gänse, Enten und Hühner an der Vogelgrippe. Die Europäische Union will von Freitag an alle Flügelimporte aus Russland und Kasachstan stoppen. Das Virus tauchte zunächst Mitte Juli im südsibirischen Gebiet um Nowosibirsk auf. Die Weltgesundheitsorganisation wies darauf hin, dass der H5N1-Erreger, der bei Zugvögeln in Westchina festgestellt worden war, sich weltweit verbreiten könnte. In Vietnam, Kambodscha und Indonesien starben an der Krankheit seit 2003 mehr als 50 Menschen.

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