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Gedenkfeiern in Russland 5 Jahre nach der Kursk-Katastrophe

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Gedenkfeiern in Russland 5 Jahre nach der Kursk-Katastrophe

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In Russland haben die Menschen in mehreren Städten die 118 Todesopfer der Kurs-Katastrophe vor 5 Jahren geehrt. In der südrussischen Stadt Kursk, die eine Patenschaft für das U-Boot übernommen hatte, weihte ein Priester ein Denkmahl aus Wrackteilen des Atom-U-Bootes.

Auch in Widjajewo an der Barentssee, der Heimatbasis der Kursk hielten Angehörige und Feunde der getöteten Besatzung einen Gedenkgottesdienst ab. Vor genau 5 Jahren hatte eine Explosion eines Torpedos an Bord der Kursk zum Tod der 118 Besatzungsmitglieder geführt. In einer dramatischen Rettungsaktion hatte die russische Marine vergeblich versucht, die am Meeresgrund eingeschlossenen Männer zu retten. Kritisiert wurde damals, dass Moskau zu spät internationale Hilfe angefordert hatte und Informationen zurückhielt. Es seien nicht ausreichend Lehren aus der Katastrophe gezogen worden bemängeln Experten heute. Der Beweis sei das Unglück des Mini-U-Boots vor Kamtschatka vergangene Woche.