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Russland gedenkt der getöteten Seeleute der "Kursk"

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Russland gedenkt der getöteten Seeleute der "Kursk"

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Fünf Jahre nach dem tragischen Untergang des russischen Atom-U-Bootes “Kursk” hat Russland der 118 getöteten Seeleute gedacht. Das Unglück ereignete sich während einer Militärübung in der Barentsee. Nach Aussagen einer Untersuchungskommission war es zu einer Treibstoffexplosion an Bord gekommen. An der Gedenkfeier in Moskau nahmen Hunderte Menschen teil. Eine Frau sagte, sie habe damals ihren Sohn verloren. Die Marine habe alles versucht, um die Seeleute zu retten, aber es gelang nicht. Sie hätten sofort sagen müssen, dass es keine Hoffnung mehr gab, dass bereits alle tot waren. Die Angehörigen der Opfer erfuhren erst nach zwölf Tagen, dass niemand überlebt hatte. Dabei hatte die Marine-Führung nach der Explosion an Bord die Besatzung bereits für tot erklärt. Der russischen Regierung wird vorgeworfen, sie habe zu spät mit der Rettung begonnen.