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Neue Ermittlungsergebnisse: Al-Kaida soll nicht hinter Londoner Anschlägen stehen

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Neue Ermittlungsergebnisse: Al-Kaida soll nicht hinter Londoner Anschlägen stehen

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Die Anschläge von London am 7. und 21.Juli stehen nicht in Verbindung. Dies besagen zumindest vorläufige Ermittlungsergebnisse der zuständigen Behörden, die eine britische Tageszeitung heute morgen veröffentlichte. Die These, wonach hinter beiden Anschlägen ein und dieselbe Organisation steht, soll demzufolge von den Ermittlern vorerst verworfen worden sein.

Es gäbe zudem keine Anhaltspunkte, dass die Selbstmord-Attentäter des 7.Juli Teil des Al-Kaida-Netzwerkes gewesen seien. Allem Anschein nach hätten die vier Männer, die alle in Großbritannien geboren wurden, die Anschlagspläne unabhängig geschmiedet. Anlass zur Sorge gäbe ferner, dass der Geheimdienst im Vorfeld des 7.Juli nicht auf sie aufmerksam geworden sei. Bei den mutmaßlichen Attentätern der Folgeanschläge vom 21.Juli handele es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Nachahmer, die mit denjenigen vom 7.Juli nicht in Kontakt standen.