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Absturzursache zyprischer Maschine nahe Athen nach wie vor unklar - Alle 121 Leichen geborgen

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Absturzursache zyprischer Maschine nahe Athen nach wie vor unklar - Alle 121 Leichen geborgen

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Nach dem Absturz eines zyprischen Charter-Flugzeuges nördlich von Athen haben Rettungskräfte alle 121 Leichen der Insassen geborgen.

Dies gab der griechische Innenminister im Fernsehen bekannt. Während weiter über die Ursache des Unglücks gerätselt wird, berichteten die Einsatzkräfte vor Ort von erschütternden Szenen. Ein Teil der gefundenen Leichen soll sich in vereistem Zustand befunden haben, andere Körper seien verkohlt und verstümmelt gewesen. Die Maschine war in Larnaka auf Zypern gestartet und sollte nach einem Zwischenstopp in Athen nach Prag weiterfliegen. Der Funkkontakt mit den Piloten war etwa zwanzig Minuten vor dem Absturz abgebrochen, nachdem das Cockpit Probleme mit der Klimaanlage gemeldet hatte. Die Boeing der Gesellschaft Helios Airways kreiste anschließend rechtsdrehend über der Ägäis, zwei Kampfflugzeuge starteten, um die Maschine zu begleiten. Nach Angaben der Abfangjäger saß der Co-Pilot bewußtlos im Cockpit, der andere sei nicht an seinem Platz gewesen. Griechische Medien berichteten, ein Passagier habe eine SMS an seinen Cousin geschickt mit dem Wortlaut: “Die Piloten sind bewußtlos, wir erfrieren”. Die sogenannten “Black Boxes” wurden Stunden nach dem Absturz gefunden, sie sollen nun Licht ins Dunkel bringen und Ursachen der größten Flugzeugkata-strophe in der griechischen Geschichte offenlegen.