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Scharon verteidigt Abzug erneut

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Scharon verteidigt Abzug erneut

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Die Räumung der israelischen Siedlungen sei ein schmerzhafter, aber notwendiger Schritt. So hat der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon den Abzug der Siedlungen aus dem Gazastreifen erneut verteidigt. In einer Fernsehansprache wandte er sich direkt an die Menschen, die ihre Häuser und Wohnungen nun verlassen müssen. Er verstehe ihre Traur und könne sie nachvollziehen, sagte Scharon. Aber dieser Schritt sei notwendig gewesen, um Israel eine hoffnungsvolle Zukunft in Sicherheit und Frieden bieten zu können. Die gesamte israelische Bevölkerung stehe hinter den Siedlern, die den Gazastreifen nun verließen. Und sie sei stolz auf sie. Der Gazastreifen hätte nicht für immer in israelischer Hand bleiben können, betonte Scharon. Mehr als eine Million Palästinenser lebten schließlich dort, in Flüchtlingslagern zusammengepfercht und in Armut. Doch nun müssten auch die Palästinenser ihren Willen zum Frieden unter Beweis stellen und den Terrorismus bekämpfen.