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Mindestens 160 Tote bei Flugzeugabsturz in Venezuela


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Mindestens 160 Tote bei Flugzeugabsturz in Venezuela

Beim Absturz eines kolumbianischen Passagierflugzeugs in Venezuela sind nach Angaben der Behörden alle Insassen ums Leben gekommen. Neben acht kolumbianischen Besatzungsmitgliedern waren über 150 Passagiere von der französischen Karibikinsel Martinique an Bord.

Bei der Maschine handelte es sich um eine McDonnell Douglas 82, die als sicher und zuverlässig gelten. Doch hatte der Pilot Probleme mit beiden Triebwerken gemeldet und um eine Notlandung gebeten, bevor der Funkkontakt abbrach. Kurz darauf stürzte das Flugzeug, das auf dem Weg von Panama nach Martinique war, im Gebirge an Venezuelas Grenze zu Kolumbien ab. Der französische Premierminister Dominique de Villepin verkündete, dass sofort ein Krisenzentrum für die Angehörigen eingerichtet worden sei. Der französische Überseeminister werde unverzüglich nach Martinique fliegen. Es ist schon der zweite Absturz einer Maschine von West Caribbean in diesem Jahr. Im März waren acht Menschen ums Leben gekommen, als ein Flugzeug der Gesellschaft kurz nach dem Start gegen einen Berg prallte.
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