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Taizé-Gründer Bruder Roger bei Gottesdienst erstochen

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Taizé-Gründer Bruder Roger bei Gottesdienst erstochen

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Der Gründer der internationalen ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, Bruder Roger, ist getötet worden. Bei einem Gottesdienst in der Versöhnungskirche in dem Dorf im ostfranzösischen Burgund griff eine offenbar geistesgestörte Frau den 90jährigen an und versetze ihm drei tödliche Messerstiche in den Rücken.

“Er war jemand, der Frieden und Ruhe verbreitet hat”, meinte ein Mitglied der Glaubensgemeinschaft, “ich verstehe nicht, wie man so etwas tun kann.” Die Täterin, eine 36jährige Rumänin, konnte von den Gläubigen überwältigt werden. Bruder Roger, Protestant und Pastorensohn aus der Schweiz, hatte sein Leben der Zusammenführung aller Christen gewidmet. Zehntausende Jugendliche pilgern jedes Jahr zu den Jugendtreffen nach Taizé. Nachfolger soll der deutsche Katholik Bruder Alois werden, der seit 32 Jahren der Glaubensgemeinschaft von Taizé angehört.