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Al-Qaida bekennt sich zu Raketenangriffen auf Akaba und Eilat


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Al-Qaida bekennt sich zu Raketenangriffen auf Akaba und Eilat

Für die fast zeitgleichen Raketenangriffe auf die Küstenstädte Akaba in Jordanien und Eilat in Israel hat eine al-qaida-nahe Islamistengruppe die Verantwortung übernommen. In Akaba starb ein jordanischer Soldat, ein weiterer Mann wurde verletzt. Ziel der zwei Raketen waren offenbar zwei amerikanische Kriegsschiffe, die im Hafen vor Anker lagen.

Die Schiffe blieben unbeschädigt. Das eine Geschoss richtete in einer nahe gelegenen Lagerhalle Sachschaden an. Die zweite Rakete landete im Hof eines Militärkrankenhauses, ohne jemanden zu verletzen. Akaba und Eilat am Roten Meer liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Alle drei Geschosse, auch die Katjuscha-Rakete in dem isralischen Urlaubsort, seien vom Dach einer Werkstatt in Akaba aus abgefeuert worden, bestätigte die Regierung in Amman. Die Geheimdienste Jordaniens und Israels fahnden gemeinsam nach den Tätern. Gesucht werden u.a. zwei Ägypter und zwei Iraker, die die Werkstatt erst vor wenigen Tagen angemietet hatten. In Eilat wurde niemand verletzt, obwohl die Rakete ein fahrendes Auto und einen Bus traf.
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