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Hamburger Terrorprozess: Wieder Freiheitsstrafe für Motassadeq

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Hamburger Terrorprozess: Wieder Freiheitsstrafe für Motassadeq

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Im zweiten Prozess um die Anschläge vom 11. September 2001 hat das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg den Marokkaner Mounir el Motassadeq zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt.Die Richter begründeten das Strafmaß mit der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung.Bundesanwalt Walter Hemberger hatte die Höchststrafe von 15 Jahren gefordert – auch wegen Beihilfe zum Mord in 3000 Faellen.Die Verteidigung dagegen hatte auf Freispruch plädiert. Motassadeqs Anwalt Ladislav Anisic will Revision gegen den Schuldspruch einlegen:Das neue Beweismaterial aus den USA hatte weder in die eine noch in die andere Richtung ausreichende Beweiskraft, so der vorsitzende Richter..