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Spanien: Staatsbegräbnis für 17 in Afghanistan verunglückte Soldaten

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Spanien: Staatsbegräbnis für 17 in Afghanistan verunglückte Soldaten

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Die 17 in Afghanistan verunglückten spanischen Soldaten sind in Madrid mit einem Staatsbegräbnis geehrt worden. Unter den 1000 Gästen waren 200 Angehörige der Opfer. Neben der Königsfamilie nahmen an der Trauerfeier auch Regierungschef José Luis Rodriguez Zapatero und zahlreiche Minister sowie Vertreter der Armee teil.

Die Särge der Männer, die am vergangenen Dienstag bei einem Hubschrauberabsturz nahe der westafghanischen Stadt Herat ums Leben kamen, waren aufgebahrt. Die Leichen waren am Donnerstag in die spanische Hauptstadt überführt worden. Während des Gottesdienstes verlas der Militärgeistliche Erzbischof Francisco Perez Gonzalez eine Botschaft von Papst Benedikt XVI., der den Angehörigen sein Mitgefühl aussprach. König Juan Carlos verlieh den Toten, die zur Internationalen Schutztruppe Isaf gehört hatten, posthum das militärische Verdienstkreuz. Inzwischen geht die spanische Regierung davon aus, dass ein Unfall die Ursache für den Absturz war. Zunächst hatte man auch einen Anschlag nicht ausgeschlossen. Die meisten der Opfer stammten aus den Regionen Andalusien und Galizien.