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Spurensuche der Hinterbliebenen nach Flugzeug-Crash in Venezuela

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Spurensuche der Hinterbliebenen nach Flugzeug-Crash in Venezuela

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Angehörige der Opfer des Flugzeugabsturzes über Venezuela versuchen vor Ort zu verstehen, was geschehen ist. In einer Kirche in Maracaibo erinnert eine Gedenktafel an die 160 Toten, die bis auf die acht kolumbianischen Besatzungsmitglieder allesamt von der französischen Antilleninsel Maritinique stammen. Unweit der Stadt befindet sich die Unglücksstelle, zu der sich einige der Angehörigen aufmachten.

Für einen Bruder eines Opfers war das Überfliegen der Absturzstelle immens wichtig, hat er doch kein Recht, die Überreste seiner Schwester zu sehen. “Ich kenne jetzt den Ort, wo sie ihr Leben verloren hat”, sagte er, “ich kann das jetzt ihren Kindern und ihrer ganzen Familie erzählen, weil ich ihn gesehen habe. Das ist das Wichtigste, das ist der Moment in dem die Trauer beginnen kann.” Die erste Gruppe von Hinterblieben kehrte mittlerweile nach Martinique zurück, eine Zweite ist in Venezuela eingetroffen. Zu Hause präsentierten die Angehörigen alles, was helfen kann, das Drama zu begreifen – wie etwa Zeitungsartikel der venezolanischen Presse.