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US-Pharmakonzern Merck wegen Risiken des Medikaments Vioxx zu Schadenersatz verklagt

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US-Pharmakonzern Merck wegen Risiken des Medikaments Vioxx zu Schadenersatz verklagt

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Das Urteil im Prozess gegen den US-Pharmakonzern Merck & Co. ist von der Klägerin begrüßt worden. Carol Ernst, die Witwe eines 59-jährigen Marathonläufers, hatte dem Unternehmen vorgeworfen, der Herztod ihres Mannes sei auf die Einnahme des Arthritis-Medikaments Vioxx zurückzuführen. Das Gericht im US-Bundesstaat Texas verurteilt&amp& Me&ck & Co. zu rund 200 Millionen Euro Strafe. Sie hoffe, das Urteil werde alle Pharma-Konzerne wachrütteln, erklärte Ernst. Nicht nur Ärzte, sondern auch Verbraucher hätten ein Recht darauf zu wissen, welche Risiken bestünden, wenn sie ein Medikament nähmen. Merck kündigte Berufung an. Das Unternehmen habe jederzeit verantwortlich gehandelt, von der Erforschung des Mittels bis zum freiwilligen Marktrückzug im September vergangenen Jahres, hieß es. Insgesamt sieht sich Merck mit mehr als 4000 Klagen im Zusammenhang mit Vioxx konfrontiert.