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Tote nach Unwettern in der Schweiz und in Österreich

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Tote nach Unwettern in der Schweiz und in Österreich

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In der Zentralschweiz haben starke Regenfälle das Hochwasser weiter steigen lassen. Nach Erdrutschen wurden im Kanton Luzern zwei Feuerwehrleute verschüttet und konnten nur noch tot geborgen werden. Aus ruhigen Bächen wie etwa der “Kleinen Emme” waren über Nacht reißende Flüsse geworden, die Straßen, Bahndämme und Häuser unterspülten. Der Schienenverkehr in der Zentralschweiz ist dadurch fast völlig zum Erliegen gekommen. Auch auf der Gotthard- und auf der Lötschberg-Linie rollt nichts mehr. Der gesamte Fernverkehr von Zürich in Richtung Tessin und weiter nach Italien stand am Wochenende still. Die Pegelstände mehrerer Seen haben kritische Marken erreicht. Einige Ortschaften sind von der Außenwelt abgeschnitten. Auch im benachbarten Österreich galt am Sonntag zeitweise Katastrophenalarm. Betroffen war vor allem Graz, die Hauptstadt der Steiermark. In Gasen in der Steiermark wurde ein Haus von einer Mure verschüttet. Die beiden Bewohnerlinnen konnten zwar noch lebend geborgen werden – eine der Frauen verstarb aber kurz darauf im Krankenhaus. Obwohl sich die Lage zu Wochenbeginn leicht entspannt hat, bleiben die Einsatzkräfte aber in Bereitschaft, denn für ganz Österreich haben die Meteologen weitere Regenfälle angekündigt.