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TUI-Aktie nach Übernahmeangebot an CP Ships weiter unter Druck

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TUI-Aktie nach Übernahmeangebot an CP Ships weiter unter Druck

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Der Aktienkurs von Europas größtem Tourismuskonzern TUI ist nach dessen milliardenschwerem Übernahmeangebot an die Reederei CP Ships weiter gesunken. Schon am Freitag hatte die Aktie nach Bekanntwerden der Kaufpläne nachgegeben. Mehrere Analysten stuften das Papier herunter.

Die in Hannover beheimatete Touristik-Gesellschaft will für 1,7 Milliarden Euro die britisch-kanadische Reederei übernehmen und damit zur Nummer fünf im weltweiten Container-Geschäft aufsteigen. Zuvor müssen allerdings noch die Aktionäre zustimmen. Dies wird für Anfang Oktober erwartet. Während die TUI-Geschäftsleitung auf mittel- und langfristige Überschüsse im Frachtgeschäft setzt, das dank der Globalisierung wächst, fürchten Analysten Überkapazitäten in der Branche. Denn schon jetzt hat die TUI-Tochter Hapag Lloyd, die durch CP Ships erweitert werden soll, ebenso wie etliche andere Gesellschaften größere Containerschiffe bestellt. Damit wird die weltweite Frachtflotte aufgestockt, sinkende Tarife wegen Überkapazitäten könnten die Folge sein. An CP Ships sollen neben TUI auch die französische CMA CGM und die China Shipping Group Interesse signalisiert haben.