Eilmeldung

Eilmeldung

Deutsche Bundespolizei hilft beim Kampf gegen portugiesische Waldbrände

Sie lesen gerade:

Deutsche Bundespolizei hilft beim Kampf gegen portugiesische Waldbrände

Schriftgrösse Aa Aa

In Portugal sind nach wie vor 11 Waldbrände außer Kontrolle. Löschmannschaften kämpfen weiterhin gegen die Flammen, verzweifelte Anwohner schließen sich ihnen an.

Am stärksten betroffen ist die Region um Coimbra, der drittgrößten Stadt des Landes. Unweit der Universitätsstadt helfen seit heute morgen auch 30 Beamte der deutschen Bundespolizei, die Brände zu löschen. Bereits vor zwei Jahren waren Beamte der Bundespolizei ihren portugiesischen Kollegen zu Hilfe gekommen, sie sollen etwa 14 Tage bleiben. Rund 18 Stunden pro Tag sollen ihre Löschhubschrauber, die bis zu 2.000 Liter Wasser transportieren können, im Einsatz sein. Auch andere westeuropäische Länder unterstützen Portugal mittlerweile beim Kampf gegen die Waldbrände. Ein italienischer Tourist in Coimbra gab sich unterdessen unverdrossen. Er wolle im Land bleiben und seinen Urlaub fortsetzen, es sei denn die portugiesischen Behörden würden ihn zum Gehen auffordern. Auch im benachbarten Spanien wüten die Flammen. Betroffen ist vor allem die an Portugal grenzende Region Galizien. Auch dort sind Löschflugzeuge im Einsatz, einige Straßen mußten wegen starker Rauchentwicklung gesperrt werden. Schließlich blieb auch der Süden Frankreichs nicht verschont. Eine Feuersbrunst zerstörte rund 1.000 Hektar Wald in den östlichen Pyrenäen. Es handelte es sich um den bisher schwersten Waldbrand des Sommers in Frankreich, die Feuerwehr brachte die Flammen mittlerweile jedoch unter Kontrolle.