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Siedlungsabzug im Westjordanland läuft nach Plan

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Siedlungsabzug im Westjordanland läuft nach Plan

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Einen Tag nach der Auflösung aller jüdischen Siedlungen im Gazastreifen sind israelische Truppen in Sanur und Homesch im nördlichen Westjordanland eingedrungen. Mit Bulldozern hatten die Räumungstrupps die Tore beider Siedlungen niedergerissen.

Im Homesch stürmten Polizei und Soldaten eine Synagoge und eine Religionsschule und trugen Demonstranten weg. Rund 2000 Abzugsgegner sollen sich in diesen letzten beiden zu räumenden Siedlungen verschanzt haben. Maskierte Jugendliche hatten Reifen und Matratzen in Brand gesetzt. Den Demonstranten hat die Armee 10.000 Sicherheitskräfte entgegengesetzt. So verlief die Operation, offiziellen Angaben zufolge, bisher nach Plan. Sogenannte Brennpunkte des Protests seien unter Kontrolle, sagte die Polizei. Einige Siedler und Abzugsgegner wurden bereits abtransportiert in ihre neue Heimat. Die israelische Polizei glaubt, den Abzug bis zum Ende des Tages abschließen zu können. Dann wäre der Räumungsplan für den Gazastreifen und Teile des Westjordanlandes vollzogen.