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Hochwasser in Teilen Mittel- und Osteuropas

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Hochwasser in Teilen Mittel- und Osteuropas

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Bei dem verheerenden Hochwasser in Teilen Mittel- und Osteuropas sind mehrere Dutzend Opfer zu beklagen. Im Süden Bayerns, wo es keine Toten gab, begannen in einigen Regionen die Aufräumarbeiten. In anderen, insgesamt zehn, galt am Mittwochnachmittag noch Katastrophenalarm. Trotz größerer Wassermassen als an Pfingsten 1999 blieben die Schäden geringer als damals. Die Fluten steigen nun an Donau, Isar und Inn. In Regensburg wird der höchste Pegelstand erst am Donnerstagvormittag erwartet. Am Alpenrand jedoch, in Eschenlohe oder in Garmisch-Partenkirchen, hinterließen das abfließende Wasser eine Spur der Verwüstung.

In der Zentralschweiz hat sich die Lage inzwischen entspannt. Entwarnung wurde jedoch vorerst nicht gegeben. Zu den am stärksten betroffenen Städten zählen Bern und Luzern. Die Behörden gehen von mindestens sechs Flutopfern aus. Eisenbahntrassen und Strassen sind streckenweise unbrauchbar geworden, die Schäden werden auf über 320 Millionen Euro geschätzt. In Österreich sind zahlreiche Orte weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten. Im Südwesten Polens haben die Flüsse in mehreren Gemeinden die Hochwassermarken überschritten. Mit 28 wird die höchste Anzahl von Todesopfern in Rumänien verzeichnet. Am stärksten betroffen ist Südsiebenbürgen, wo das Hochwasser in mehr als 20 Ortschaften schwere Schäden verursachte.