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Lage in den Überschwemmungsgebieten entspannt sich weiter - Gotthard wieder frei

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Lage in den Überschwemmungsgebieten entspannt sich weiter - Gotthard wieder frei

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In den Schweizer Hochwassergebieten hat sich die Lage weiter entspannt. Im Kanton Uri wurde die wichtige Nord-Südautobahn A2 am Gotthard wieder für den Personenverkehr freigegeben. Für den Transit-Schwerverkehr dagegen bleibt die Strecke bis auf weiteres gesperrt.

Vielerorts ist nach wie vor die Strom- und Trinkwasserversorgung unterbrochen.Im Berner Stadtteil Matte konnten die Evakuierten in ihre Wohnungen zurückkehren. Auch in den bayerischen Hochwasserregionen entspannt sich die Situation weiter. Von Donau und Isar werden vielerorts sinkende Pegelstände gemeldet. Entwarnung wollten die Behörden aber noch nicht geben. In den Landkreisen Erding und Freising gilt weiter Katastrophenalarm. In der von der Flutkatstrophe am schwersten betroffenen Region, dem rumänischen Siebenbürgen, haben die Bewohner damit begonnen, die Opfer zu bestatten. Mehr als dreißig Menschen kamen in den vergangenen Tagen in den Wassermassen um. Die Behörden in Bukarest veranschlagen die Hochwasserschäden auf umgerechnet rund 1,5 Milliarden Euro. Im zentralrumänischen Kreis Harghita haben die Aufräumarbeiten begonnen. Dort trafen aus dem Nachbarland Ungarn Hilfsgüter ein. Seit vier Monaten wird Rumänien immer wieder von verheerenden Überschwemmungen heimgesucht. Staatspräsident Traian Basescu verlangte eine neue Strategie für den Hochwasserschutz.