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Hurrikan "Katrina" sorgt für Panik an der US-Küste

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Hurrikan "Katrina" sorgt für Panik an der US-Küste

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Der Hurrikan “Katrina” hat an diesem Montag Hunderttausende Menschen an der US-Küste in Todesangst versetzt. Die Orkanböen des Wirbelsturms deckten in der Südstaatenmetropole New Orleans Dächer ab, entwurzelten Bäume, knickten Strommaste ein. Selbst Krankenhäuser standen unter Wasser. Die Stadt wurde teilweise meterhoch überschwemmt. Die befürchteten Flutwellen blieben jedoch zunächst aus. Der Mississippi stieg um gut vier Meter an. Experten rechnen mit dem kostspieligsten Wirbelsturm, der die USA je getroffen hat. In Florida hatte “Katrina” sieben Menschen in den Tod gerissen, in New Orleans starben bei der Evakuierung eines Altenheims drei Menschen. Für Louisiana wurden meterhohe Flwellen erwartet. Auch das Dach des Football-Stadions von New Orleans, des “Superdome”, wurde teilweise aufgerissen. Dort haben rund 10.000 Menschen Zuflucht vor dem Sturm gesucht. Hunderttausende waren vor “Katrina” in kilometerlangen Autoschlangen in Richtung Norden und Westen geflohen. In den Armenvierteln harrten viele Menschen aus. Bei den Notrufzentralen gingen Anrufe von Menschen ein, die auf die Dächer ihrer Häuser geflüchtet waren. Der Strom war in New Orleans schon am Morgen ausgefallen.