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US-Soldaten erschiessen im Irak Tontechniker der Nachrichtenagentur Reuters

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US-Soldaten erschiessen im Irak Tontechniker der Nachrichtenagentur Reuters

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Nach Angaben der irakischen Polizei eröffneten die Soldaten im Bagdader Westen das Feuer auf ein Kamerateam, als dieses Meldungen über eine Schießerei nachgehen wollte. Ein irakischer Kameramann wurde verletzt.

“Fehler passieren”, erklärte der US-Botschafter im Irak, Zalmay Khalizad, “und wenn sie passieren, leiten wir eine Untersuchung ein und teilen die Ergebnisse mit. Das sind die traurigen Nebeneffekte des Krieges. Fehler passieren”. In einer offiziellen Stellungnahme der Armee hieß es, ein irakischer Konvoi sei angegriffen worden, und darauf habe man reagiert. Die Organisation “Reporter ohne Grenzen” erklärte nach dem Vorfall, es handele sich um den 66. getöteten Journalisten im Irak seit Beginn des Konfliktes. Die Zahl liege damit jetzt bereits höher als während des 20-jährigen Krieges in Vietnam.