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Europäische Union mahnt Bulgarien zur schnelleren Umsetzung von Reformen

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Europäische Union mahnt Bulgarien zur schnelleren Umsetzung von Reformen

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Bulgarien muss seine Reformen vorantreiben, wenn es wie geplant 2007 der Europäischen Union beitreten will. Das ist die Botschaft, die EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso dem neuen bulgarischen Regierungschef Sergej Stanischew bei seinem Antrittsbesuch in Brüssel übermittelte. Barroso betonte, es bleibe nicht mehr viel Zeit, aber es sei noch Einiges zu tun. Abgesehen von der Umsetzung neuer Gesetze und dringender Verwaltungsreformen muss Bulgarien vor allem gegen Korruption, Schattenwirtschaft und organisierte Kriminalität vorgehen. Im April waren die Beitrittsverträge mit Bulgarien und Rumänien unterschrieben worden. Sie enthalten Schutzklauseln, nach denen eine Verschiebung um ein Jahr erlaubt ist, falls die Vorbedingungen für den Beitritt nicht erfüllt werden. Angesichts einer von der EU-Kommission bereits angedrohten Verschiebung des Beitritts erklärte Stanischew, seine Mitte-Links-Regierung werde alles tun, um möglichst bald Ergebnisse vorzuweisen. Die Vorbereitung auf den Eintritt in die Gemeinschaft habe Priorität.