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"Katrina" fordert mehr als 80 Todesopfer

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"Katrina" fordert mehr als 80 Todesopfer

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Mehr als 80 Todesopfer, die Zahl könnte noch steigen. Das ist die bisherige Bilanz des verheerenden Hurrikans “Katrina”, der in den vergangenen Tagen die US-Bundesstaaten Louisiana, Mississippi und Alabama verwüstet hat. Ein überflutetes Krankenhaus in New Orleans musste mit Hubschraubern evakuiert werden, noch immer harren Menschen auf den Dächern ihrer Häuser aus. Bis zu 80 Prozent von New Orleans könnten unter Wasser stehen.

Jetzt zieht der auf einen Tropensturm herabgestufte Hurrikan in Richtung Tennessee weiter. Zuvor hatte er in Florida getobt, sieben Menschen kamen dabei ums Leben. Die Lage in New Orleans war auch an diesem Dienstag noch gespenstisch. Nach dem Bruch eines Dammes verschwanden ganze Häuserzeilen in den Fluten. Das Wasser schwappte in die Straßen und stieg immer höher. Hilfstrupps mussten die Rettungsarbeiten wegen der gefährlichen Stromleitungen unter Wasser zeitweise ganz einstellen; obwohl für 1,3 Millionen Haushalte die Stromversorgung zusammenbrach.

Viele Manschen haben mit ihren Häusern ihre Existenz verloren. Harvey Jackson ist einer von ihnen: “Wir haben nichts wohin wir gehen können”, sagt er, “ich bin verloren. Das ist alles, was ich hatte, alles. Ich weiß nicht, was ich machen soll.” Eine andere Betroffene sagt, sie habe auf neue Art Respekt vor der Natur bekommen. Nach “Katrina” werden Forderungen nach einer anderen Klimapolitik der USA immer lauter.