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"Katrina" fordert mindestens 54 Todesopfer - Ausmaß der Schäden noch ungewiss

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"Katrina" fordert mindestens 54 Todesopfer - Ausmaß der Schäden noch ungewiss

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Der Hurrikan “Katrina” hat in drei Südstaaten der USA eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

Die Behörden sprechen bislang von mindestens 54 Todesopfern, rechnen aber noch mit weiteren Toten. Alleine bei der Überflutung einer Appartementanlage in der Nähe der Hafenstadt Bilox im Süden von Mississippi sollen 30 Menschen ums Leben gekommen sein. Für 1,3 Millionen Haushalte brach die Stromversorgung zusammen. Über das komplett in Dunkelheit getauchte Mobile im Bundesstaat Alabama wurde eine Ausgangssperre verhängt. Die Jazz-Metropole New Orleans bleibt vorerst gesperrt, die verbliebenen Bewohner wurden wegen der Seuchengefahr aufgefordert, nur noch abgekochtes Wasser zu trinken. Kathleen Blanco, die Gouverneurin von Louisiana sagte: “Es ist noch zu gefährlich, um nach Hause zurückzukehren. Bleiben Sie in ihren Notunterkünften, bleiben Sie bei Freunden und Verwandten.” In einigen Städten kam es zu Plünderungen, wie hier in New Orleans. “Katrina” war über die Bundesstaaten Louisiana, Mississippi und Alabama hinweggezogen. Mittlerweile wurde der Hurrikan auf einen Tropensturm herabge- stuft, der nach Norden in Richtung Tennessee weiterzieht. Zuvor hatte “Katrina” bereits Florida heimgesucht, dabei starben 7 Menschen. Noch ist das ganze Ausmaß der Schäden nicht abzusehen. Experten rechnen jedoch damit, dass es sich um den kostspieligsten Wirbelsturm handelt, der die USA je getroffen hat. Die Schadenshöhe wird auf rund 24,5 Milliarden Euro geschätzt.